Karl Nolle, MdL

Sächsische Zeitung Online, 25.06.2001

Roßberg gewinnt Dresdner OB-Wahl

Wahlbeteiligung lag bei 48,7 Prozent
 
DRESDEN. Ingolf Roßberg wird neuer Oberbürgermeister von Dresden. Den zweiten Wahlgang am 24. Juni hat Roßberg mit rund 47 Prozent der Stimmen gewonnen und konnte seinen Vorsprung aus dem ersten Wahlgang noch ausbauen. Der von SPD, PDS und den Grünen unterstützte FDP-Politiker wird in den kommenden sieben Jahren die Amtsgeschäfte der Stadt führen. Der bisherige Amtsinhaber Herbert Wagner (CDU) konnte 40 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (erster Wahlgang: 42,8%). Für den erst im zweiten Wahlgang angetretenen Wolfgang Berghofer (parteilos) stimmten 12,2 Prozent der Wähler. Roland Galle (BüSo) wurde von 0,8 Prozent der Dresdner gewählt (erster Wahlgang: 1,5%). Friederike Beier (erster Wahlgang: 8,7%) verzichtete zugunsten von Ingolf Roßberg auf ihren Chance bei der Stichwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,7 Prozent, nach 48,1 Prozent am 10 Juni, als keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen konnte.

In einer ersten Reaktion äußerte sich Amtsinhaber Herbert Wagner enttäuscht über den Wahlausgang: «Es ist eine bittere Niederlage», sagte er am Abend. Er habe nicht damit gerechnet, dass der Abstand zu seinem parteiunabhängigen Herausforderer Ingolf Roßberg so groß sei. Er gratulierte dem Wahlsieger Ingolf Roßberg und wünschte ihm eine glückliche Hand für Dresden.
(jep/dpa)

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